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Dt. Cellist, kgl. Kammervirtuose, seit 1887 an der Hofoper Berlin engagiert.
Widmungsträger des Klaviertrios op. 55 von Gustav Lazarus (1861–1920). 135 Essek,
Paul (1875–1948). Dt.-schweiz. Bratschist, ab 1903 Mitglied im Tonhalle-Orchester
Zürich. 162, 662 Esterházy de Galántha, Maria, genannt Mysa (1859–1926).
Österr.-Ung. Fürstin, heiratete 1883 August von Wydenbruck. Einflussreiche
Musikmäzenin, die selbst Gesang bei Mathilde Marchesi studiert hatte. Sie war
befreundet mit Mahler und Schnitzler sowie zahlreichen anderen Künstlern und
Musikern der Zeit (vgl. Nachruf am 24.08.1926 im Neuen Wiener Journal). →Arnold
Rosé hatte sie u. a. eine Stradivari Geige aus dem Jahre 1718 geschenkt und
öffnete auch Mark Twain bei dessen Wien-Aufenthalt die Türen zur Wiener
Gesellschaft. Gemeinsam mit Pauline Metternich war sie eine der zuverlässigsten
Trägerinnen der Wiener Wohlfahrtspflege und Künstlerfürsorge (gem. m. Prinzessin
Rosa Croy und Gräfin →Anastasia Kielmannsegg).
Buchseiten:
S. 489.