Hans Harthan (23. 2. 1855 Horb bei Fürth am Berg – 14. 3. 1936 Austin)

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Dt. Organist und Komponist, Schüler Rheinbergers. 1885–1893 in Estland an der Universität Dorpat/Tartu als Musiklehrer, 1894–1896 Direktor der Singakademie Dresden. Um 1898 emigrierte er nach Chile und 1903 in die USA, wo er, nach vergeblichem Bemühen um eine gutdotierte Chorleiterstelle an der Ostküste, eine Stelle am Baylor College in Texas annahm, (San Antonio Gazette IV/86 (20.07.1907), S. 2.) und schließlich in Kalifornien als Musiklehrer lebte. Seine in Odessa geborene Tochter Else Harthan Arendt (1885–?) war Sängerin (Sopran).

Buchseiten:

S. 99.