Österr. Komponist, der als Autodidakt (abgesehen von zeitweiligen Instruktionen
→Zemlinskys) einen völlig eigenständigen Weg für seine Musik einschlug, die ihn zu
bahnbrechenden Entwicklungen in der Musikgeschichte führten. Von Anfang an
polarisierten seine Kompositionen, sie durchmessen die Grenzen der Tonalität,
überschreiten diese ab den 1910er Jahren und münden schließlich in die von ihm
entwickelte Theorie der Komposition mit 12 Tönen. Es bildete sich um ihn ein
Schülerkreis, der seinen kompositorischen Lösungen begeistert Folge leistete,
darunter auch Alban Berg und →Anton von Webern. Zahlreiche seiner Werke für kleine
Besetzung wurden im Rahmen des Ansorge-Vereins uraufgeführt. 1933 musste er mit
seiner Familie in die USA emigrieren.
Buchseiten:
S. 8, 17, 19, 27, 32f, 36, 38, 60, 127f, 169, 296, 308, 320, 330f, 333, 337, 360, 386, 389ff, 397f, 401, 406, 408ff, 412ff, 421, 429, 432, 435, 438, 444, 447, 452, 454f, 460, 462, 482, 510, 521, 528, 538, 540f, 548, 575, 578, 581, 584f, 600, 605f, 622f, 651.