Arthur Seidl (1863 – 1928)

PMB

Dt. Musikschriftsteller und Dramaturg, promovierte 1887 mit seiner Schrift „Vom Musikalisch Erhabenen. Prolegomena zur Aesthetik der Tonkunst“. Leipzig: C. F. Kahnt Nachfolger (2. und vermehrte Auflage 1907), die als ein Gegenentwurf zu Hanslicks Theorie vom Musikalisch-Schönen wahrgenommen wurde. Zusätzlich hatte er Cello, Klavier und Komposition studiert. Von 1898–1899 war er am Nietzsche-Archiv in Weimar tätig und Herausgeber von dessen Werken. Ab 1903 als Dramaturg am Hoftheater in Dessau, lehrte er ab 1904 am Leipziger Conservatorium für Musik.

Buchseiten:

S. 16, 25, 404, 407, 458, 467f, 479f, 484, 486, 493, 670.