Österr. Komponist, Pianist, Lehrer und Schwager von Schönberg. Begnadeter
Dirigent und musikalischer Leiter der Wr. Volksoper, kurzzeitig von Mahler an die
Hofoper engagiert, später ging er an die Prager Dt. Oper. Wechselte Ende der
Zwanzigerjahre zur Kroll-Oper nach Berlin, musste das Land aber bereits 1933
wieder zugunsten Wiens verlassen, wo er sich mit seiner zweiten Frau Louise ein
Haus in Döbling bauen ließ. Doch schon 1938 musste er von hier in die USA
emigrieren und starb bald an einem Herzleiden. Als Komponist versuchte er den
Brahmsischen Weg mit franz. Einflüssen zu einem eigenen Symbolismus zu formen,
zahlreiche Opern, die vier Streichquartette und ein großes Liedoeuvre bezeugen
diesen Weg, den er auch als Dirigent im ständigen Einsatz für die Werke seiner
Zeitgenossen ebnete.
Buchseiten:
S. 19, 33, 36, 48, 125f, 128, 130, 189f, 206, 219, 302, 330f, 333, 335, 387, 391f, 397ff, 401, 404, 408, 410, 412ff, 420ff, 429f, 432, 454ff, 461, 463, 469, 473f, 476, 481f, 491f, 510ff, 514, 518f, 521, 528, 530, 534f, 543, 548f, 554ff, 558ff, 567ff, 574, 576, 578, 582, 584f, 589, 592, 599f, 604, 607f, 610, 622f, 634, 651, 674.